Im Rahmen des LBV-Projektes „Hotspot Streuobstwiese – Unsere Obstwiesen in der Klimakrise“ pflanzten wir mit den dritten Klassen der Astrid-Lindgren-Grundschule Hösbach einen Obstbaum fürs Klima.
Zudem stärkt der Baum die jahrelange Freundschaft zwischen der Schule und dem Naturschutzverband.
Die Schüler*innen waren bereits im Vorfeld eingebunden und entschieden sich für eine Süßkirsche, die wir gemeinsam neben dem Pausenhof setzten. Einige Kinder hatten Werkzeug von zuhause
mitgebracht und konnten tatkräftig mithelfen. Dabei gab es einige interessante Erklärungen von Thomas Staab, dem Leiter der LBV-Umweltstation Kleinostheim. So erfuhren die Teilnehmenden, was bei
einer Baumpflanzung zu beachten ist, das Bäume auch im Winter wachsen, warum die Laubbäume im Herbst ihre Blätter verlieren und warum die kalte Jahreszeit besonders gut ist, um einen Obstbaum zu
pflanzen.
Warum ein Obstbaum gut fürs Klima ist, erfuhren die Schülerinnen und Schüler bei der pädagogischen Leiterin der Umweltstation Sabine Michael. Sie fanden heraus, wie der Treibhauseffekt entsteht
und wie Bäume das Treibhausgas Kohlendioxid binden. Dazu machten sie altersgerechte Spiele zu den Vorgängen im Baum und sammelten bei einem weiteren Bewegungsspiel, was sie selbst bereits
Gutes für Klima tun – vom Pflanzen des Obstbaumes fürs Klima über das Ziehen vom Obst und Gemüse, dem Laufen zur Schule oder zu den Hobbys war allerhand dabei.
Alle Fotos: Ulrike Kuznia-Aulbach (Umweltbeauftragte der Schule)