Aufnahme vom 02. Dezember

Herzlichen Dank an dieser Stelle an Claus Fries, der die Gestaltung der beiden Faltblätter übernommen hat!
Herzlichen Dank an dieser Stelle an Claus Fries, der die Gestaltung der beiden Faltblätter übernommen hat!

Wir in Unterfranken...

Da geht was im Regierungsbezirk Unterfranken.

Im Rahmen der LBV-Bezirksversammlung wurden die neuen Faltblätter vorgestellt und verteil.

Einfach hier klicken und herunterladen:

Faltblatt Unterfranken

Faltblatt KG Aschaffenburg

 

Unterfränkische LBV-Aktivisten treffen sich...

LBV-Regionalversammlung in Lohr am Main

Am Samstag, den 06. November trafen sich die unterfränkischen Orts- und Kreisgruppen in der Küferstube in Lohr zur jährlichen Regionalversammlung. Die neue NAJU-Regionalbetreuerin, Frau Elisabeth Donhauser stellte sich vor. Ebenso Tina Rosenberger, Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle Veitshöchheim.

Dabei erfuhren die Teilnehmer, die aus dem ganzen Regierungsbezirk angereist waren, unter anderem was sich im laufenden Jahr in den Nachbargruppen und in den Geschäftsstellen bzw. in der Umweltstation in Kleinostheim getan hat.

Die Vielfalt der LBV Veranstaltungen und Aktionen in Unterfranken wurde durch die Geschäftsstellen- und Kreisgruppenberichte in eindrucksvollere Weise beleuchtet.

So werden z.B. im Landkreis Hassberge viele hundert Schleiereulenkästen und Nisthilfen für die Wasseramsel kontrolliert. Im Rahmen von Landschaftspflege-arbeiten wurde ein Steinbruch freigestellt.

Im Schweinfurter Raum laufen überwiegend ornithologische Erhebungen. Im gleichen Landkreis wird im nächsten Jahr in Zusammenarbeit mit der Allianz Umweltstiftung ein Projekt zum Schutz der Großen Rohrdommel umgesetzt.

Die Kreisgruppe Miltenberg biete nach wie vor die beliebten Vogelstimmen-wanderungen an und beschäftigt sich mit der Greifvogelauffang- und Pflegestation in Mechenhard. Die Vorstandschaft trifft sich etwa alle acht Wochen. Künftig soll mehr für Familien angeboten werden.

In Würzburg wird derzeit die Kreisgruppe neu strukturiert. Edgar Hoh beleuchtete den Wiesenweihenschutz und gibt bekannt, dass es ein gutes Brutjahr für den seltenen Greifvogel war.

Ottmar Deppisch von der Ortsgruppe Dettelbach berichtet über die Absichten ein Trafohäuschen als Tierhotel umzubauen und Robert Endres als kommisarischer Vorstandsvorsitzender der Kreisgruppe Kitzingen ergänzte mit Ferienspiel-Aktionen und Führungen in der Vogelausstellung im Kitzinger Deusterturm, sowie in freier Natur. Er nahm einige verletzte Vögel zur Pflege an. Auch das Thema Streuobst spielt im Landkreis eine Rolle.

Hartwig Brönner von der KG Main-Spessart bot einige Einblicke in vogelkundliche Highlights: er zeigte Bilder von einem baumbrütenden Wanderfalken und einem Schwarzstorch, der seinen Horst auf eine Jagdkanzel im Wald baute und dort zwei Jungvögel groß zog. Im Rahmen eines Glücksspiralenprojektes erfolgte eine Bestandserfassung der Rotmilan- und Wespenbussardpopulation.

Auch Dieter Fünfstück von der Kreisgruppe Bad Kissingen freute sich über Storchennachwuchs. Er konnte die erste erfolgreiche Weißstorchenbrut Unterfrankens seit 2002 melden. In Hammelburg wurden demnach drei Eier ausgebrütet, zwei Jungvögel konnten den Horst verlassen, eines wurde krank und starb.

Die Aktiven der Orts- und Kreisgruppen Aschaffenburg setzen sich besonders im Amphibienschutz ein. Werner Horler als 1. Vorsitzender berichtete auch über Mithilfe bei Aktionen in der Umweltstation Kleinostheim. Er kündigte an, dass sich in absehbarer Zeit eine Ortsgruppe in Aschaffenburg gründen wird.

Die Kreisgruppe Rhön-Grafbeld kümmert sich nach wie vor eindrucksvoll um die vorkommenden Steinkäuze. Die gepachteten Klärteiche in Stetten sollen nun auch endlich den lang ersehnten Wasserzulauf erhalten.

Im nächsten Jahr wird man sich verstärkt dem Thema Wald widmen. Nachdem 2011 zum internationalen Jahr des Waldes ausgerufen wurde, bieten Spessart und Steigerwald eine Vielzahl von Möglichkeiten an Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit. So soll u.a. ein „Waldtag“ im Spessart stattfinden, der landkreisübergreifend organisiert wird und für den Herbst geplant ist.

Pressemeldung HIER

 

 

Reportage zu der Kindergruppe "Fledermäuse"

Interview beim Bau des Phönixhauses
Interview beim Bau des Phönixhauses

„Landart – Kunst in und mit der Natur“ war das Thema des letzten Treffens der Kindergruppe „Fledermäuse“ im LBV Naturerlebnisgarten. Die Fledermäuse entdeckten die Natur mit allen Sinnen und machten sich in der Natur auf die Suche nach den Farben des Regenbogens, den sie wieder zusammen setzen. Dann machten sie sich an den Bau einer Hütte für ein von ihnen ausgesuchtes Fabelwesen. Es entstanden  Miniaturhäuser aus Ästen, Steinen, bunten Blättern, Gras und Früchten für einen Phönix, eine Fee, ein Unterwasserwesen, Zwerge und andere Fantasiefiguren.  Die bei der Arbeit sehr hungrig gewordenen Fledermäuse stärkten sich danach mit Stockbrot am wärmenden Lagerfeuer. Beim einsetzenden Regen flüchteten wir zum Unterstand, wo wir mit dem Bau von Lichtfenstern aus Ästen und buntem Herbstlaub begannen.

Während die Kinder mit Naturmaterialien kreative Kunstwerke schufen, wurden sie von Kerstin Huber vom Radio Klangbrett interviewt. Die Reportage wird auf einer CD zu finden sein, auf der sich die Aschaffenburger Jugendverbände vorstellen.  

Führung durch unbekanntes Gelände...

Maria Quittek von der Naturschutzbehörde der Stadt Aschaffenburg führte Vertreter der LBV-Kreisgruppe Aschaffenburg und Mitglieder der Naturschutzgruppe Sulzbach durch das geplante Naturschutzgebiet (NSG) i, das NSG „Ehemaliger Standortübungsplatz Aschaffenburg und Altenbachgrund“.

Frau Quittek leitete die Besucher durch die unterschiedlichen Lebensräume und erklärte Schutzzweck und die notwendigen geplanten Landschaftspflegemaßnahmen.  Hierfür werden auch große Hinweistafeln aufgestellt, die interessierten Gästen Erklärungen geben.

Mit etwa 300 ha ist das NSG das größte geplante Schutzgebiet am Untermain. Dementsprechend vielfältig waren im Vorfeld die Anfragen  unterschiedlicher Nutzungen in Form von Freizeitgestaltung  und gewerblicher Nutzung.

Die Teilnehmer haben sich bereits für eine weitere Führung im Mai/Juni 2011 angemeldet.

Mit allen Sinnen auf der Suche nach den Geheimnissen der Natur
Mit allen Sinnen auf der Suche nach den Geheimnissen der Natur
Das Haus der Fee
Das Haus der Fee
Aufwärmen am Lagerfeuer
Aufwärmen am Lagerfeuer

Apfelsaftaktion gestartet...

Heute am 23.09.2010 starteten wir die erste Apfelsaft-Atkion auf der Streuobstwiese der Stadt Aschaffenburg an der Ludwigsalle.

Eine Kindergartengruppe und eine Schulklasse erlebten eigenhändig, wie aus einer typischen regionalen Frucht, ein leckeres und gesundes Getränk hergestellt wird.

Bis etwa Mitte November bieten die Mitarbeiter der LBV-Umweltsation Naturerlebnisgarten diese Veranstaltung an. Es gibt noch freie Termine! Vielleicht ist ja Ihr persönlicher Wunschtermin dabei? Rufen Sie an....

Weitere Information im LBV-Büro unter 06027/4090796

Unser aktuelles Herbstprogramm "Selbstwertvolle Natur erleben"

Das erfolgreiche Projekt "Selbstwertvolle Natur erleben" wird im Herbst fortgeführt. Melden sich sich bei Intersse am Themenbereich "Unser Selbstwertgefühl in der Natur" bitte schnell, da nur noch wenige Veranstaltungen frei sind. Zum Themenbereich "Der Eigenwert der Natur" sind noch mehr Veranstaltungen frei.

Herbst am See...

Herbststimmung am See der Umweltstation (Foto: Thomas Staab)
Herbststimmung am See der Umweltstation (Foto: Thomas Staab)

Wildnistage

Den Beginn ihrer Sommerferien verbrachten 11 Kinder und Jugendliche in der Wildnis des unterfränkischen Spessarts, um dort drei Tage lang das Leben in und mit der Natur zu erleben. Mit Rohstoffen aus der Natur bauten sie sich alles, was man für ein einfaches, nachhaltiges Leben im Wald benötigt.

Die zwei Mädchen und neun Jungs im Alter von 11 bis 13 Jahren begannen ihr Abenteuer in der Wildnis am 02. August. Am ersten Tag bauten Sie das Lager mit Schlafmöglichkeiten unter Planen und einem gemütlichen Feuerkreis aus Ästen um das Lagerfeuer herum auf. Dann übten Sie das Entfachen eines Feuers ohne Feuerzeug und Streichhölzern, sondern nur mit Zündstahl und Brennstoffen aus Pflanzenfasern.

Nach einer verregneten Nacht begann der nächste Tag mit dem Anfertigen eines eigenen Geschirrs aus Holz. In stundenlanger Arbeit brannten die Teilnehmer geduldig ihre Holzessschalen und einen Holzlöffel aus. Zwischendurch lernten Sie das Knüpfen von Seilen aus Pflanzenfasern wie Gras oder Farn. Der Abend klang mit Lauf-, Versteck-, Schleich- und Suchspielen aus, die bis in die völlige Dunkelheit gespielt wurden.

Am letzten Tag räumten die Teilnehmer das Lager wieder so auf, dass keine Spuren von Ihrem Aufenthalt mehr zu sehen waren. Nach getaner Arbeit wurde noch etwas gespielt und die Teilnehmer lernten, sich eine wärmende, Isolierende Schlafunterlage aus Gras zu knüpfen. Damit waren drei erlebnisreiche, spannende Tage schon viel zu schnell vorüber.

 Die „Wildnistage“ wurden nach dem Vorbild des NAJU Wildlife Konzepts „Waldinsel“ durchgeführt. Tobias Singer, der bereits fünf Wildlife „Waldinsel“ in der Oberpfalz durchgeführt hatte, betreute die Gruppe gemeinsam mit der Kindergruppenleiterin Anne Raue und Sabine Schmidt vom LBV Kleinostheim und leitete die meisten Aktionen an. Die „Wildnistage“ fanden im Rahmen des vom Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit geförderten Projekts „Selbstwertvolle Natur erleben“ statt.

Sabine Schmidt/11.08.2010/10:30 Uhr

 

 

Zur Nachahmung empfohlen...

Strahlenden, stolze Kinderaugen
Strahlenden, stolze Kinderaugen

Mit 709.- € waren die Schüler der vierte Klasse der Volkschule Hösbach-Rottenberg die beste Klasse in Unterfranken, was das diesjährige Sammelergebnis der LBV-Haus- und Straßensammlung betrifft.

Klassenleiter Holger Schlereth hatte seinen Schülern im Vorfeld nichts von dem tollen Erfolg erzählt.

Die Überraschung war also  gelungen, als Thomas Staab vom LBV am Mittwoch um 9:00 Uhr im Klassenzimmer stand und die Kinder mit einem Buchgeschenk beglückwünschte. Er bedankte sich bei allen, die sich an der Sammlung beteiligt haben und lud die Schule zu einem Besuch in die Umweltstation nach Kleinostheim ein.

Das Geld, so Staab weiter verwendet der LBV für Naturschutzprojekte und für die Instandhaltung und Weiterentwicklung des L BV-Naturerlebnisgartens im Sport- und Freizeitgelände Kleinostheims. In Unterfranken kamen über 37.000.- € zusammen.

Herzlichen Dank allen, die sich bei der Haus-&Straßensammlung beteiligt haben!

Thomas Staab/28.07.2010/12:00 Uhr

 

 

Einfach nur schön.... Aktuelle Bilder vom 05. Juli 2010 vom Naturerlebnisgarten

Nashornkäfer-Larven gerettet...

Spontane Rettungsaktion mit dem Bauhof der Gemeinde Kleinostheim. Hierfür herzlichen Dank an die Mitarbeiter....

Nashornkäferlarven gerettet – LBV und Gemeinde setzten Holzhäckselhaufen um

Kleinostheim. In einer gemeinsamen spontanen Rettungsaktion zwischen Landesbund für Vogelschutz (LBV) und dem Bauhof der Gemeinde Kleinostheim, konnten mehrere Dutzend Nashornkäferlarven gerettet werden.

Ein Bürger wies den Naturschutzverband auf die großen „Engerlinge“ hin, die er beim Abholen von kostenlosem Holzhäckselmaterial auf dem Parkplatz im Sport- und Freizeitgelände fand. Thomas Staab vom LBV wusste gleich, dass es sich dabei nicht um die Larven des Maikäfers handelte. Alleine die Größe sprach für Hirschkäfer oder Nashornkäfer. Letztlich waren es die kleinen rotbraunen Atemöffnungen an der Seite, welche eine sichere  Artbestimmung ermöglichte.

Die daumendicken, bis zu 12 cm großen Maden gehören zu den größten Käferlarven Europas. Sie brauchen für ihre Entwicklung Wärme. Diese finden sie v.a. in Eichwäldern in vermodernden Wurzelstubben, aber auch im Siedlungsbereich, in Sägemehl, Pferdemisthaufen, Kompostmieten oder wie hier in Rindenmulch. Dort fressen sie totes organisches Material, richten also im Vergleich zur Maikäferlarve keinen Schaden an lebenden Pflanzen an! Sie verbringen bis zu fünf  Jahre „unter Tage“, bevor sie sich verpuppen.

Die erwachsenen Nashornkäfer leben nur einige Tage bis sie sich verpaart haben. Dabei können sie keine Nahrung aufnehmen. Sie sind völlig harmlos, beißen der stechen nicht!  Die Nashornkäfer fliegen in warmen Sommernächten herum, werden aber nur selten beobachtet, da sie vergleichsweise spät nachts fliegen. Die Männchen dieser Art tragen ein nach hinten gebogenes Horn auf dem Kopfschild, welches Namensgebend war.

Nach der Bundesartenschutzverordnung ist der Käfer als „besonders geschützt“ eingestuft und unter Schutz gestellt. Die Rettungsaktion wurde mit der Höheren Naturschutzbehörde an der Regierung von Unterfranken abgestimmt.

Dank der Unterstützung durch die Gemeinde Kleinostheim, wurde ein Großteil des Haufens mit einem Bagger vorsichtig abgetragen und an eine geeignete Stelle der LBV-Umweltstation gebracht. Dort können sich die Larven nun ungestört entwickeln. Thomas Staab freut sich: „Somit hat man nicht nur die Tiere gerettet: unsere Umweltstation ist nun auch um eine kleine Attraktion reicher und wir können unserer Besucher um Verständnis für diese geschützte und seltene Käferart werben“.

Leider werden aus Unwissenheit immer wieder Larven von Nashorn- und Hirschkäfer getötet und Lebensräume zerstört.

                                                                                                                            

Fotos (2): Thomas Staab       Foto Nashornkäfer: Wikipedia

Thomas Staab/21.06.2010/21:25 Uhr

Zur Pressemeldung (Quelle: MAIN-ECHO)

 

 

Fleißige Krabbler unter Beobachtung...

Auge in Auge mit der Ameise. Bei 10facher Vergrößerung wurden die kleinen Krabbler zu großen Monstern...

Etwa 30 Gäste unterschiedlichen Alters konnten Reinhold Spall von der Ameisenschutzwarte und Sabine Schmidt vom LBV am Sonntag, den 18.07.2010 bei der „Offenen Gartentür“ zum Thema „Ameisen“ begrüßen.

Die fleißigen Insekten wurden im vergangenen Jahr bei einer Rettungsumsiedelung in die Umweltstation gebracht und haben sich seither gut etabliert.

Die Teilnehmer der Führung erlebten einen interessanten Vortrag und erfuhren dabei vieles über die Biologie und die Verhaltensweisen der kleinen Krabbler. Zwei Jungs berichteten, sie haben zuhause eine Ameisenlöwen-Zucht und erzählten aus ihren Erfahrungen mit diesen Larven der Ameisenjungfer.


Herzlichen Dank an unseren Fachmann Reinhold Spall , an Wolfgang Paulke für die Unterstützung und an Claus Fries für die Bilder.

Die nächste Aktion im Rahmen der "Offenen Gartentür" findet am Sonntag, den 22.08.2010 in der Umweltstation statt. Dann heißt es „Spiele für die ganze Familie“.

Thomas Staab/19.07.2010/13:00 Uhr   

Alle Bilder: Claus Fries

 

Umweltpreis für die LBV-Umweltstation Naturerlebnisgarten

Den 1. Umweltpreis 2010 des Landkreises Aschaffenburg konnte der Leiter der Umweltstation "Naturerlebnisgarten" Kleinostheim, Thomas Staab aus den Händen von Landrat Dr. Ulrich Reuter entgegen nehmen.

Staab bedankte sich sehr herzlich für diese Auszeichnung, die mit einem Geldpreis in Höhe von 3.000.- Euro dotiert ist. Dabei dankte er auch den Gönnern, Unterstützer und den ehrenamtlichen Helfern, die in den letzten Jahren bei der Pflege, der Erhaltung und der Weiterentwicklung der Umweltstation mitgeholfen haben.

Landrat Reuter lobte das große Engagement, insbesondere den behindertengerechten Ausbau des Geländes, wo auch gehbehinderte Menschen und Rollstuhlfahrer an den vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen des Naturschutzverbandes teilnehmen können.

Einer der ersten Gratulanten war der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde Kleinostheim, Herr Hubert Pfanmüller. Staab dankte auch hier für die gute Zusammenarbeit zwischen Umweltstation, Gemeinde und deren Bauhof.

Thomas Staab/11.06.2010 21:45 Uhr

Presse: MAIN-ECHO

Familienausflug zur Grube Messel...

Die Kreisgruppe Miltenberg lädt ein zu einem Familienausflug in die Grube Messel. Nähere Informationen gibt es hier

NABU-Gruppe zu Besuch in Kleinostheim

Die "Grauspechte" vom NABU-Hainburg am Insektenhotel
Die "Grauspechte" vom NABU-Hainburg am Insektenhotel

Gelebte Partnerschaft

Die NABU-Gruppe „Grauspechte“ aus Hainburg besuchte die LBV-Umweltstation Naturerlebnisgarten in Kleinostheim. Unter der Führung von Thomas Staab bekamen die Gäste einen guten Eindruck von der Umweltbildung des LBV und der Arbeit vor Ort. Begeistert zeigten sich die Teilnehmer um Hans Schwartig und lobten ausdrücklich die Vielfältigkeit und die Innovationen auf dem  4,2 ha großen Gelände. „Wir alle waren sehr beeindruckt von euren Ideen, eurem Engagement und dem Gelände. Glückwunsch!!!“

Bereits am 18. April fuhr die LBV-Kreisgruppe Aschaffenburg zum NABU-Gruppe  Bingenheim. Unter der Leitung von Udo Seum erlebten die Mitglieder einen kurzweiligen Sonntagvormittag am NSG Bingenheimer Ried. Höhepunkt waren zwei Raubseeschwalben, die nur für wenige Minuten durch die Ferngläser beobachtet werden konnten.

 

Text/Fotos: Thomas Staab

Bilder von der Exkursion am NSG Bingenheimer Ried

 
 

Kreisgruppe Aschaffenburg fährt in die Wetterau...

Bei strahlendem Sonnenschein unternahm die LBV-Kreisgruppe Aschaffenburg unter der Leitung von Thomas Staab von der LBV-Bezirksgeschäftsstelle einen Ausflug ins benachbarte Hessen. Das Ziel war das Naturschutzgebiet (NSG) Bingenheimer Ried in der Wetterau.

Geführt von Udo Seum von der NABU-Ortsgruppe erlebten die 22 Teilnehmer einen kurzweiligen Vormittag. Während der kleinen Wanderung am Rande des NSG konnten die interessierten Gäste mehr als 60 verschiedene Vogelarten beobachten. Darunter seltene Arten wir Blaukehlchen, Rohrweihe und viele Wasservögel. Vor allem die tollen Weißstorchbeobachtungen werden vielen in Erinnerung bleiben. Als ornithologisches Highlight konnten zwei Raubseeschwalben beobachtet werden, die aber nur sehr kurz über das Naturschutzgebiet hinweg zogen.

Ergänzt durch informative Erläuterungen von Herrn Seum, erfuhren wir eine Menge über das Naturschutzgebiet, die dort stattfindende Landschaftspflege und über weitere Projekte des NABU in der Wetterau.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Dorfgemeinschaftshaus bedankte sich Werner Horler von der LBV Kreisgruppe beim Exkursionsleiter mit einer Spende für die NABU-Ortsgruppe. Danach ging es zurück an den Untermain.

Text/Fotos: Thomas Staab/19.04.2010/12:00 Uhr

Kindergruppe "Fledermäuse" entdeckt den Frühling

Am vergangen Samstag machten sich die frisch getaufte Kleinostheimer Kindergruppe „Fledermäuse“ trotz Regen auf die Suche nach den ersten Frühlingsboten. Dabei konzentrierten sich die Kinder auf die Untersuchung des Sees im Naturerlebnisgarten Kleinostheim, den sie bereits im Spätsommer nach Wassertieren abgesucht hatten. Diesmal trafen Sie die Kanadagänse an, die bereits ihren Brutplatz vom letzten Jahr ausspähten, und fingen zahlreiche Wassertiere, die sie weitestgehend selbst bestimmten. Darunter war auch ein amerikanischer Flusskrebs. Die Kinder fanden heraus, dass dieser aus Nordamerika eingeschleppte Krebs unsere einheimischen Krebse vertreibt.

Nach der erfolgreichen Suche wurden ein paar Spiele zum aufwärmen gespielt, während das Lagerfeuer angezündet wurde. An diesem konnten sich die Kinder später weiter aufwärmen und sich mit leckerem Stockbrot stärken. Gemeinsam mit Sabine Schmidt wählten sie einen Namen für ihre Kindergruppe und entschieden sich für ihre Lieblingsthemen für das restliche Jahr.

Näheres zu den Themen der Kindergruppe „Fledermäuse“ und den anderen Kindergruppen der Region finden Sie hier.


Text und Bilder: Sabine Schmidt

Bildervortrag über das Donaudelta...

Rosa-Pelikane sind DIE Attraktion am Donaudelta
Rosa-Pelikane sind DIE Attraktion am Donaudelta

Der LBV lädt am Dienstag, den 23.03.2010 ein zum Vortrag

„Das Donaudelta- Europas letzte große Wasserwildnis“

 

Unser Referent Eckart Reichert zeigt eindrucksvolle Bilder von seinen Besuchen des Donaudeltas:

Das Mündungsdelta von Europas zweitlängstem Strom hat trotz mancher Versuche menschlichen Eingriffs seine Ursprünglichkeit bewahrt und gilt mit seinen riesigen Schilfgebieten, großen und kleinen Flussarmen, Lagunen und Seen als eines der bedeutendsten Feuchtgebiete der Erde, in dem aber sogar extrem trockene Dünenlandschaften vorkommen.

Der Fotograf kennt den schwer zugänglichen nördlichen Teil des Deltas von zwei Reisen und wird von diesem Naturparadies mit seiner einmaligen Vogel- und Pflanzenwelt an Hand ausgewählter Bilder berichten.  

 

Der Vortrag beginnt um 19:00 Uhr im LBV-Naturerlebnishaus im Sport- und Freizeitgelände in Kleinostheim. Eintritt: 2.- Euro, Kinder sind frei!

Tag der Ausstellung am Sonntag, den 14.03.2010

Besuchen Sie die Ausstellung. Am Sonntagnachmittag geöffnet. Eintritt frei!
Besuchen Sie die Ausstellung. Am Sonntagnachmittag geöffnet. Eintritt frei!

Großer Andrang am vergangenen Sonntag zum "Tag der Ausstellung". Etwa 100 Gäste nutzten die Gelegenheit und besuchten die interaktive Ausstellung "Die großen vier", die noch bis Freitag, den 22.03.2010 im LBV-Naturerlebnishaus in Kleinostheim (im Sport- und Freizeitgelände) zu sehen ist.

Schulklassen können sich zu einer kostenlosen Führung anmelden. Derzeit sind noch Termine frei!

Die Ausstellung informiert über die Biologie, Lebensraumansprüche und aktuellen Status dieser Tiere in Europa sowie ihre Gefährdung.

Durch die Vielzahl an interaktiven Elementen wurde die Ausstellung insbesondere für Kinder und Jugendliche spannend gestaltet. So können die Ausstellungsbesucher selbst erfahren wie ein Bär seine Umwelt wahrnimmt, wie sich das Heulen der Wölfe anhört oder welchen Gefahren ein Luchs in zersiedelten Gebieten ausgesetzt ist.

Am Sonntag erhielten die kleinen Besucher eine kleine Überraschung in Form eines tollen Computerspieles: Don Cato - der Luchs. Erwachsene Gäste gaben ihrer Begeisterung im Gästebuch zum Ausdruck.

Text u. Bilder: Thomas Staab/15.03.2010

Nicht nur Nicole und Jens waren begeistert von den vielen "greifbaren" Gegenständen und den interaktiven Elementen der Ausstellung, auch den Erwachsenen haben "Die großen Vier" gut gefallen...
 
 

Kirchenasyl: Quartierangebot für Eulen

Pfarrgemeinde als Vorbild. Schleiereulenkasten im Kirchturm eingebaut...
von links: Forsttechniker Dominik Ludwig, Kirchenpfleger Walter Amrhein, Pfarrer Wolfgang Schultheiß, LBV-Mitarbeiter Thomas Staab (Foto: B. Schmidt)
von links: Forsttechniker Dominik Ludwig, Kirchenpfleger Walter Amrhein, Pfarrer Wolfgang Schultheiß, LBV-Mitarbeiter Thomas Staab (Foto: B. Schmidt)

Lebensraum Glockenturm: Im Trennfurter Gotteshaus St. Maria Magdalena sind gefiederte Untermieter willkommen

Klingenberg (Landkreis Miltenberg).

Schade, dass Eulen nicht lesen können. Sonst erführen sie vom Schild am katholischen Gotteshaus St. Maria Magdalena im Stadtteil Trennfurt, dass ihnen im 35 Meter hohen Kirchturm Quartier angeboten wird. Die Pfarrgemeinde macht mit bei der Aktion »Lebensraum Kirchturm« des Landesbunds für Vogelschutz (LBV), des Naturschutzbunds Deutschland und des Beratungsausschusses für das Deutsche Glockenwesen.

Kinderstube im Schatten Auf Beschluss der Kirchenverwaltung ist eins der Schalllöcher im Turm geöffnet worden. Dahinter angebracht: eine hölzerne Nistmöglichkeit für Schleiereulen, gebaut von Kirchenpfleger Walter Amrhein und Klingenbergs Forsttechniker Dominik Ludwig. Es ist eine Spezialanfertigung mit einem »Schattenbrett« nahe dem Einflugloch, denn die taubengroßen Nachtgreife mögen es dunkel für ihren Nachwuchs. Ob der sich in diesem Jahr schon einstellen wird? Amrhein und Ludwig werden nachschauen - aber ganz vorsichtig, um die empfindlichen Tiere nicht zu stören. Wer kennt sie nicht von Bildern, die Schleiereulen mit ihrem herzförmigen weißen Gesicht, das zu ihrem Namen führte? Doch lebende Exemplare sind höchst selten zu beobachten. Das liegt nicht nur daran, dass diese Vögel des Nachts jagen. Obwohl in 30 Unterarten auf fünf Kontinenten verbreitet und in Mitteleuropa Kulturfolger, sind sie selbst in ländlichen Gebieten nicht mehr häufig anzutreffen. Wenn bei intensiv betriebener Landwirtschaft ihre Hauptbeute, die Feld- und Spitzmäuse, chemisch bekämpft werden, kann das Nahrungsangebot für die gefiederten Jäger knapp sein. Zum anderen fehlt es mehr und mehr an Nistmöglichkeiten, weil Nischen an Gebäuden zugebaut, alte Scheunen und Ruinen abgerissen und Kirchturmfenster verschlossen werden.

 Letzteres geschieht auch, um Tauben keinen Unterschlupf zu bieten. Ihre ätzenden Hinterlassenschaften sind nicht nur optischer Makel, sondern greifen das Gestein an. Doch wo die Schleiereulen - oder die Turmfalken - Quartier beziehen, ist keine »Taubenplage« zu befürchten. Das weiß auch Pfarrer Wolfgang Schultheiß, der den Greifen gerne »Kirchenasyl« gewährt: »Das ist doch selbstverständlich. Wenn nicht hier - wo dann?« Und Edmund Gumpert, Umweltbeauftragter im Bistum Würzburg, begrüßt laut LBV die Aktion ausdrücklich und würde sich über Nachahmer freuen. Die Vogelschützer ebenso.

 

Betreuung inklusive  Zwar sind im Landkreis Miltenberg einige Kirchtürme von Falken, Eulen oder Fledermäusen besiedelt, aber als »offizieller« und betreuter Brutplatz für Schleiereulen ist in der Trennfurter Kirche St. Maria Magdalena erst der zweite ausgewiesen - nach Kleinwallstadt im Jahr 2008. Gern würde der LBV weitere Schilder anbringen lassen und damit auch die Bevölkerung auf den »Lebensraum Kirchturm« und seine schützenswerten Bewohner aufmerksam machen.

Informationen, auch zum Bau von Eulen- und Fledermauskästen, gibt’s in der LBV-Geschäftsstelle in Kleinostheim bei Thomas Staab, Tel. 0 60 27 / 40 90 796.

 

Quelle: MAIN-ECHO  Text: Barbara Schmidt    Fotos: Thomas Staab/Barbara Schmidt



Reise durch die Zeit im Naturkundemuseum

Die Kindergruppe Kleinostheim hat sich am vergangenen Samstag im Senckenbergmuseum auf die spannende Reise von der Urzeit bis in unsere heutige Zeit begeben.  14 Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren erkundeten die Welt der Dinosaurier, ein Highlight dabei war das riesige Bein des Supersaurus. Sie tauchten in die Erdgeschichte ein und erfuhren, wie sich unsere Kontinente in der Vergangenheit bewegten und wer darauf lebte. Bei den Walen konnten sie die Knochen des großen Finnwals und ein Walherz bestaunen. Nachdem die Kinder schon so viel gesehen hatten, war Zeit für eine Stärkung, und anschließend machten sie einen Ausflug in die faszinierende Welt der Mineralien.  

Danach gingen die Interessen auseinander und die von einigen Eltern unterstütze Gruppe teilte sich, und so machten sich einige auf den Weg zu den ausgestopften Säugetieren und Vögeln, während der Rest der Gruppe sich mit der Evolution des Menschen beschäftigte . Bei den Schmetterlingen trafen sich dann alle wieder um dort einen spannenden, lehrreichen Tag abzuschließen.

 

Die Kindergruppe Kleinostheim trifft sich unter der Leitung von Dipl.-Biol. Sabine Schmidt an einem Samstag im Monat. Alle interessierten Kinder sind herzlich eingeladen! Weitere Informationen über ein paar der NAJU Kindergruppen aus der Region gibt es hier: http://unterfranken.lbv.de/kindergruppen.html


Text: Sabine Schmidt

Fotos: Michael Kraus

 

Wolf, Luchs und Bär in Kleinoshteim

Bitte die jeweiligen Bilder zum Vergrößern anglicken
Bitte die jeweiligen Bilder zum Vergrößern anglicken

Die Ausstellung "Die großen Vier" wurde am Montag, den 22.02.2010 unter Beteiligung von Politikern, Naturschützern, Forstbeamten und Jägern eröffnet. 

Unter den geladenen Gästen befanden sich auch Sponsoren und Gönner und viele Aktive aus den Kreisgruppen und Ortsgruppen des LBV.

Nach der Begrüßung durch den Leiter der LBV-Umweltstation, Herrn Thomas Staab, sprachen Landrat Dr. Ulrich Reuter, Bürgermeister Hubert Kammerlander und der BN-Kreisgruppenvorsitzende und Landtagsabgeordnete Dr. Hans Jürgen Fahn ein Grußwort. Dietrich Böhme übernahm als Mitglied im LBV-Landesvorstand eine kurze Rede.

Alle wünschten der Ausstellung viel Erfolg.

Manfred Wölf vom Bayerischen Ministerium für Umwelt und Gesundheit berichtete anschließend in einer anschaulichen Bildpräsentation über seine vielfältigen Erfahrungen im Wildtiermanagement. Dabei geht es vor allem darum, möglichst viele Ansprüche des Menschen mit den Bedürfnissen der Wildtiere unter einen Hut zu bringen - was oft nicht einfach ist.

Die Ausstellung "Die großen Vier" ist noch bis zum 19.03.2010 im LBV-Naturerlebnishaus in Kleinostheim zu sehen. Geöffnet ist dies während der Bürostunden (Montag - Freitag von 8:00 Uhr bis 13:00 Uhr). Führungen werden insbesondere für Schulklassen angeboten. Am Sonntag, den 14.03.2010 ist die Ausstellung ebenfalls geöffnet. Dann haben Familien und Vereine die Möglichkeit zwischen 13:00 und 17:00 Uhr zum Besuch.

 

Wer hier klickt, kommt auf den Artikel des MAIN-ECHO vom 22.02.2010.

 

THOMAS STAAB/23.02.2010             Alle Bilder: Claus Fries

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Unser Jahresprogramm 2017

In unserem Jahresprogramm bieten wir wieder attraktive Führungen und Aktionen.

 

 

 

 

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