Kräuter im Trend - Führung im Naturerlebnisgarten

Das Highlight zum Schluss: die selbstgemachte Wald-und Wiesenpizza von Roland Mayer.
Das Highlight zum Schluss: die selbstgemachte Wald-und Wiesenpizza von Roland Mayer.

Im Rahmen der „Offenen Gartentür“ übernahm Roland Mayer eine Kräuterführung im Naturerlebnisgarten und erklärte dabei seinen Gästen die Inhaltsstoffe bzw. gab Tipps über die Verwendung der einzelnen Arten in Küche und Medizin. Eine gute Stunde dauerte der Spaziergang durch das vielfältige Gelände der Umweltstation. Dabei blieb die Gruppe immer wieder an interessanten Gewächsen stehen und erhielt Erläuterungen von dem Kräuterfachmann. Vor allem das zierliche, rosablühende Tausendgüldenkraut fiel den Gästen auf. Auch gab es einige kritische Fragen zum Jakobskreuzkraut, welches vor allem bei Weidetieren Schädigungen verursacht.

Dass der Referent auch gut und gerne kocht, stellte er mit einer  mitgebrachten leckeren und bunten Wald- und Wiesenpizza unter Beweis. Neben verschiedenen Wiesenkräutern wie Gänsefingerkraut, Oregano und Spitzwegerich, brachten Heidelbeeren, wilder Meerrettich und Schafskäse einen ausgezeichneten Geschmack.

Insgesamt nutzten wieder über 100 Besucher die Gelegenheit für einen Spaziergang durch interessanten Garten. Darunter viele Familien.

 

Die nächste „Offene Gartentür“ im Naturerlebnisgarten Kleinostheim findet am Sonntag, den 31.08.2016 statt. Dann steht um 14:00 Uhr das Thema „Wasser und Wassertiere“ auf dem Programm.

Text/Bilder: Thomas Staab (LBV)

"Offene Gartentüren" zum Thema Kräuter und Wasser

Das Thema Kräuter ist immer wieder interessant und zieht viele Besucher in den Naturerlebnisgarten
Das Thema Kräuter ist immer wieder interessant und zieht viele Besucher in den Naturerlebnisgarten

Liebe NaturFREUNDE,

im laufenden Monat Juli bieten wir gleich zwei „Offene Gartentüren“ mit jeweils einer Fachführung an:
Am Sonntag, den 17.07. lädt Roland Mayer zu einem Kräuterspaziergang in den Naturerlebnisgarten ein.

Thomas und David Wolf bringen ihren Gästen am Sonntag, den 31.07.2016 das Leben im Wasser näher. Gemeinsam geht es dann auf die Jagd nach Wasserskorpion und Co.

Die Führungen beginnen jeweils um 14:00 Uhr.

Wer möchte, kann die Umweltstation bis 17:00 Uhr auf eigene Faust entdecken.

Bei Regen fallen die Aktionen leider aus!

Peter Waigand verstorben!

Für alle plötzlich und unerwartet ist am 01. Juli ein großer Naturfreund verstorben!

 

 

Peter Waigand trat am 21.05.1976 in den LBV ein und wurde somit heuer für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Von März 1990 bis April 2010 übernahm er als 1. Vorsitzender die Führung der Kreisgruppe Miltenberg. Seinem Engagement ist unter anderem der Aufbau der Greifvogelstation in Mechenhard in den Jahren 2006/2007 zu verdanken.

Für seinen unermüdlichen Einsatz im Bereich Arten- und Biotopschutz wurde Peter Waigand 2010 vom LBV mit einer Urkunde ausgezeichnet.  Zudem wurde ihm nach  seinem aktiven Ausscheiden aus der Vorstandschaft der Kreisgruppe der Titel Ehrenkreisgruppenvorsitzender verliehen.  2010 erhielt er aus den Händen von Landrat Roland Schwing für sein beständiges Engagement im Naturschutz einen Agenda21-Sonderpreis. Als langjähriger Umweltbeauftragter der Stadt Erlenbach am Main galt er als wertvoller Berater.

Bis zuletzt stand er nicht nur unserem Verband, sondern auch als 1. Vorsitzender des Naturschutzvereins Erlenbach, als Mitglied im Naturschutzbeirat des Landkreises Miltenberg und im Landschaftspflegeverband als kompetenter Ansprechpartner und Berater zur Verfügung.

Sein Wissen über die heimische Vogelwelt brachte er in unzähligen Vogelstimmenwanderung und Eulenexkursionen in die Öffentlichkeit.

Mit Peter Waigand verlieren wir einen ganz besonderen Naturfreund, der mit seinem jahrzehntelangen Einsatz unsere Heimat am Untermain bewahrt und auch ein Stück weit geprägt hat.

 

 

Astrid Lindgren Grundschule wieder ganz vorn....!

Lehrkraft Renate Kühnberger (2. von rechts) mit ihrer Klasse vorm Bernd Hofer-Haus mit Karin Philipp vom LBV
Lehrkraft Renate Kühnberger (2. von rechts) mit ihrer Klasse vorm Bernd Hofer-Haus mit Karin Philipp vom LBV

Wieder einmal glänzte die Astrid Lindgren Schule in Hösbach mit einem sensationellen Sammelergebnis für den Landesbund für Vogelschutz (LBV)! Mit 2.252.- Euro gehört die Schule damit die beste Schule im Regierungsbezirk Unterfranken und belegt in der bayerischen Gesamtauswertung Platz 27.

„Wir freuen uns sehr, dass uns die Astrid Lindgren-Grundschule seit vielen Jahren die Treu hält und uns bei der Sammelwoche so motiviert unterstütz“, sagt Thomas Staab, Leiter der LBV-Umweltstation in Kleinostheim.

Als kleines Dankeschön werden die Schüler regelmäßig in den Naturerlebnisgarten nach Kleinostheim eingeladen. Dort können sie dann kostenlos an einer Veranstaltung teilnehmen. „Außerdem sehen die Kinder, wofür das Geld eingesetzt wird“, ergänzt Renate Kühnberger, Lehrkraft und Koordinatorin der Sammlung der Schule. Sie erhält stellvertretend für das Kollegium einen Blumenstrauß aus den Händen von LBV-Mitarbeiterin Karin Philipp und eine Einladung der Lehrerschaft in den Naturerlebnisgarten. Zudem gibt es einen Scheck über 200.- Euro für ein Naturprojekt in der Schule.

Der Naturschutzverband führt in seiner Umweltstation in Kleinostheim jährlich etwa 370 Veranstaltungen und Aktionen durch und kann bis zu 10.000 Teilnehmer begrüßen.

Wochenendausflug ins liebliche Taubertal

Die Fachleute vom NABU zeigen uns das NSG Brachenleiten
Die Fachleute vom NABU zeigen uns das NSG Brachenleiten
Schachbrettfalter an einer Kratzdistel
Schachbrettfalter an einer Kratzdistel
Der Kreuzenzian blüht im NSG Brachenleiten
Der Kreuzenzian blüht im NSG Brachenleiten
Unterwegs im NSG Haigergrund
Unterwegs im NSG Haigergrund
Die Landschaft am Haigergrund
Die Landschaft am Haigergrund
Zipfelfalter auf Alant
Zipfelfalter auf Alant

Als Ziel des diesjährigen Ausfluges des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) stand das Taubertal fest. Mitglieder der Kreisgruppen Aschaffenburg und Miltenberg erlebten ein kurzweiliges Wochenende, bei dem der gesellige Teil nicht zu kurz kam.

Am Samstagvormittag führten Monika Becker und Udo Fehringer vom örtlichen Naturbund (NABU) durch das Naturschutzgebiet Brachenleite. Dieser ehemalige Standortübungsplatz hat sich zu einem wertvollen Lebensraum entwickelt und bietet nun einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. Neben vielen Schmetterlingen konnten mehrere Baumpieper und der seltene Kreuzenzian beobachtet werden.

Am Nachmittag erlebten die Teilnehmer eine amüsante und doch auch informative Führung durch die Stadt Tauberbischofsheim mit Stadträtin Rosalia von Rotkapp und Jungfer Agathe Steigleder. Die beiden Weibsbilder sparten dabei nicht mit netten Geschichten und frechen Anekdoten aus vergangener und heutiger Zeit.

Bei einer zünftigen Bierprobe mit Brotzeit und einer Brauereiführung bei Distelhäuser klang der unterhaltsame Abend aus.

Das Naturschutzgebiet Haigergrund stand für den Sonntagvormittag auf dem Programm. Der enge Pfad am Oberhang führte vorbei an wunderschönen und artenreichen Trockenrasen und bot immer wieder phantastische Ausblicke in die grandiose Landschaft. Die Diptambestände waren leider zum Großteil verblüht. Die ätherischen Inhaltsstoffe  dieser Pflanze können zur Selbstentzündung führen.  Dafür konnten einige Orchideenarten, wie die Bienen-Ragwurz, die Mückenhändelwurz und die Bocksriemenzunge betrachtet werden. Mit Roland Mayer, Erika Seidl und Thomas Staab waren gleich drei Hobby-Botaniker in der Gruppe dabei, so dass diesbezüglich nur sehr wenige Fragen offen blieben. Auch im nächsten Jahr soll wieder ein Ausflug stattfinden. Als mögliche Ziele wurden der Großraum Wiesbaden oder die Rhön  vorgeschlagen.

 

Hier gibt es weiteren Bildimpressionen von dem Ausflug

Hier geht es zu einem Kurzfilm (ca. 5 min.) über den Ausflug

Text/Bilder: Thomas Staab/LBV

Martina Fehlner besucht die LBV-Umweltstation

Die Landtagsabgeordnete Martina Fehlner mit Ellen und Richard Kalkbrenner und Thomas Staab am Lehmbackofen der Umweltstation
Die Landtagsabgeordnete Martina Fehlner mit Ellen und Richard Kalkbrenner und Thomas Staab am Lehmbackofen der Umweltstation

Bei einem Besuch in der LBV-Umweltstation Kleinostheim informierte sich die Aschaffenburger Landtagsabgeordnete Martina Fehlner bei den Vorsitzenden der Kreisgruppe Richard und Ellen Kalkbrenner über die wichtige und wertvolle Arbeit des Landesbundes für Vogelschutz e.V. (LBV) und seine aktuellen Projekte.

Martina Fehlner war sehr beeindruckt von dem großen Engagement des Verbandes und seiner Mitglieder bei der Realisierung des Projekts „Naturerlebnisgarten“. Sie bedankte sich nach ihrem sehr informativen Rundgang bei Thomas Staab sowie Ellen und Richard Kalkbrenner für ihre nachahmenswerte ehrenamtliche Arbeit und sicherte ihre Unterstützung für die Fortführung der wichtigen Aufgaben vor Ort zu.

 

Fotos: Abgeordnetenbüro Fehlner

 

Weitere Bilder vom Besuch von MdL Martina Fehlner gibt es hier...

Vogelstimmenwanderung und Frühstück unter blühenden Obstbäumen

Phantastisch: die Kombination von Vogelstimmenwanderung und Frühstück unter freiem Himmel...!
Phantastisch: die Kombination von Vogelstimmenwanderung und Frühstück unter freiem Himmel...!

Traditionell luden wieder Landesbund für Vogelschutz (LBV) und Bund Naturschutz (BN) zur Muttertags-Vogelstimmenwanderung nach Kleinwallstadt ein. 24 Personen, darunter vier Kinder folgten der Einladung und erlebten einen ganz besonderen Morgen.

Bereits um 5:30 Uhr trafen sich die Frühaufsteher an der Wallstadthalle. Gerd Andres führte die Gruppe durch die wunderschöne Obstbaumlandschaft, entlang  alter Weinbergsmauern und letztlich durch artenreichen Wald. Dabei lauschten die Teilnehmer den unterschiedlichen Lautäußerungen und bekamen Erklärungen über Biologie und Lebensweise der vorkommenden Vogelarten. So konnten während der zweieinhalbstündigen Wanderung insgesamt 36 verschiedene Arten anhand ihrer Rufe und Gesänge erkannt werden. Darunter etliche Mönchsgrasmücken, Gartenrotschwänze und eine Nachtigall, welche am Birkenhof ihren charakteristischen Gesang hören ließ. Abschließend gab es ein leckeres Frühstück an der Lesewiese des Streuobsterlebnisweges. Vielen Dank hierfür an Traudl Raab und Beate Andres. Die blühenden Obstbäume boten hierfür eine wunderbare Kulisse und alle Teilnehmer waren sich einig: das frühe Aufstehen hat sich gelohnt!

Justizminister Bausback zu Besuch im Naturerlebnisgarten

Unsere "Baum des Jahres Allee" wurde mit Unterstützung von Herrn Minister Bausback erweitert.
Unsere "Baum des Jahres Allee" wurde mit Unterstützung von Herrn Minister Bausback erweitert.

Bei einer Besichtigung der Umweltstation zeigte sich der Bayerische Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback sehr beeindruckt. Nachdem zwei seiner Kinder bereits von einem Schulbesuch von dem Gelände schwärmten, ließ es sich der Minister nicht nehmen, sich selbst einen Eindruck von der Bildungsarbeit des LBV vor Ort zu machen.

Mitglieder des Arbeitskreises Umwelt und Landesplanung (AKU) der CSU, sowie Dr. Norbert Schäffer (1. Vorsitzender des LBV aus Hilpoltstein) begleiteten den Minister bei seinem zweistündigen  Rundgang durch das Bernd Hofer-Haus und den Naturerlebnisgarten im Kleinostheimer Sport- und Freizeitgelände.

Geführt von dem Leiter der Umweltstation, Thomas Staab,  erfuhren die Teilnehmer wie wichtig dem Naturschutzverband die Umweltbildung ist. Vor allem Grundschulklassen erleben auf dem abwechslungsreichen Gelände die Natur auf unterschiedlichste Art und Weise. Nach dem Motto „Natur erleben mit allen Sinnen“ bietet der LBV ein umfangreiches Schulklassenprogramm und begeistert mit Führungen und Exkursionen Jung und Alt. So erreichte der LBV im letzten Jahr mehr als 10.000 Menschen.

Im Rahmen des Besuches wurde die „Baum des Jahres Allee“ erweitert! Mit  tatkräftiger Unterstützung von Minister Bausback, Helmut Winter (AKU-Kreisvorsitzender), Dr. Norbert Schäffer, Thomas Staab, Marc Sitkewitz (LBV Bezirksgeschäftsstellenleiter) und Birgit Feldmann (LBV-Referat Umweltbildung) wurde im hinteren Bereich des Naturerlebnisgartens eine Winterlinde gepflanzt.

Studenten erleben die Streuobstlandschaft in Kleinwallstadt

Gruppenfoto vor dem größten Insektenhotel der Welt
Fotos: Thomas Staab/LBV
Gruppenfoto vor dem größten Insektenhotel der Welt
Fotos: Thomas Staab/LBV

Knapp 40 Studenten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf erlebten die wunderschöne Streuobstlandschaft der Gemarkung Kleinwallstadt. Unter der fachkundigen Führung von Matthias und Thomas Staab ging es entlang des Streuobsterlebnisweges. Die Studenten unter der Leitung von Prof. Dr. Volker Zahner und seinem Kollegen Prof. Dr. Christoph Moning waren begeistert von der wundervollen Landschaft und der hier vorkommenden Tier- und Pflanzenarten. Ständig kamen die Ferngläser zum Einsatz, denn Gartenrotschwanz und Kleinspecht präsentierten sich wie bestellt! Bei der Kostprobe des leckeren Kleinwallstadter Apfelsaftes kam es zu dem Ergebnis: Landschaft schmeckt! Etwa die Hälfte der Hochschüler geht nach ihrem Abschluss in die Naturschutzbehörde, die anderen bewerben sich beim Staatsforst. Zurzeit ist die Studentengruppe im Spessart unterwegs und bearbeitet mehrere praxisbezogene Projekte.

Im Weinberg gibt es immer etwas zu entdecken - Mit Tobias Ott und Peter Waigand auf Streifzug durch die Erlenbacher Weinberge.

Fotos von Günter Farka und Christian Zimmermann
Fotos von Günter Farka und Christian Zimmermann

Zuerst die Natur und danach den Wein genießen lautete die Devise der Weinbergswanderung am frühen Freitagabend. Peter Waigand vom Naturschutzverein Erlenbach und Günter Farka als Vertreter der Kreisgruppe Miltenberg des Landesbund für Vogelschutz begrüßten zu dieser beliebten Gemeinschaftsveranstaltung 30 Wein- und Naturfreunde am Erlenbacher Bergschwimmbad. Ob sich, wie im letzten Jahr, wieder eine Zippammer beobachten lässt, war die mit großer Spannung erwartete Frage. Aber auch ohne sie gibt es in den Buntsandsteinterrassen immer viel zu entdecken. Begleitet wird diese schon traditionelle Wanderung von einem örtlichen Winzer, der über den Weinanbau erzählt und bei der anschließenden Weinprobe die Ergebnisse seiner mühevollen Winzerarbeit verkosten lässt. In diesem Jahr war der Vorsitzende des Weinbauvereins Tobias Ott mit von der Partie.

An der sogenannten Pfarrwiese oberhalb des Bergschwimmbades macht die Gruppe ihren ersten Halt. Peter Waigand erklärt unter Klangbegleitung von Singdrossel und Sommergoldhähnchen die Schutzbemühungen um diese Wiese, welche vor einigen Jahren zu verbuschen drohte, nun aber wieder regelmäßig gemäht wird. Danach ging es weiter zum Erlenbacher Pavillon, wo die Teilnehmer neben Wissenswertem zum Thema Weinbaugeschichte eine große Anzahl von Schlüsselblumen bestaunen konnten. Es gab hier auch schon mal Orchideen, weiß Günter Farka zu berichten und sucht nach einer Blattrosette des Helmknabenkrautes. Dabei wird er auf sonderbare Krater im lockeren Sandboden aufmerksam. Es sind die Trichter der Ameisenlöwen, die Larven der Ameisenjungfer, die eingegraben am Grund dieser perfekten Ameisenfalle auf Beute lauern. Ein Exemplar dieses ungefährlichen Löwen lies sich sogar live bestaunen.

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Besucherrekord beim LBV-Pflanzenflohmarkt

Alle Fotos: Thomas Staab/LBV
Alle Fotos: Thomas Staab/LBV

Gemeinsam mit dem Kleinostheimer Obst- und Gartenbauverein veranstaltete der Landesbund für Vogelschutz( LBV) bereits zum dritten Mal den Pflanzenflohmarkt auf dem Gelände der LBV-Umweltstation im Sport- und Freizeitgelände. Nach einem kurzen Graupelschauer startete Roland Mayer seine beliebte Kräuterführung. Heil- und Gewürzpflanzen standen im Mittelpunkt seiner Ausführungen. Beim Spaziergang durch den Garten gab es von ihm aber auch Tipps zur Verwendung von Wildkräutern am Wegesrand. Währenddessen boten andere Pflanzenfreunde ihre selbstgezogenen Gewächse zum Tausch oder gegen kleines Geld den etwa 300 Gästen an. Das vielseitige Angebot begeisterte jeden Hobbygärtner! Neben Obst- und Gemüsepflanzen, standen unter anderem viele Heil- und Küchenkräuter, Stauden, Kakteen, Sukkulenten, Sumpf- und Wasserpflanzen zum Verkauf bzw. zum Tausch. Dabei beteiligten sich auch mehrere Obst- und Gartenbauvereine aus verschiedenen Gemeinden des Landkreises an der bunten Mischung der feilgebotenen Pflanzen. Ehrenamtlich Aktive aus dem Kleinostheimer Obst- und Gartenbauverein säten mit Kindern Kressesamen in Ausstechförmchen auf eine keimfähige Unterlage, welche von den Kindern mit nach Hause genommen werden konnten.

Der abwechslungsreiche Naturerlebnisgarten bot für die Aktion wieder eine wundervolle Kulisse, so dass sich die Veranstalter einig waren: im letzten Aprilsonntag 2017 soll wieder ein Pflanzenflohmarkt stattfinden.

Die nächste „Offene Gartentür“ findet am 12.06.2016 statt. Dann dreht sich alles um das Thema „Das soziale Leben der Wespen“.

Internationaler Einsatz für Wildbienen im Naturerlebenisgarten

Die Kinder und Jugendlichen bohren Löcher in die Nisthölzer, in denen die Wildbienen ihre Eier ablegen können
Die Kinder und Jugendlichen bohren Löcher in die Nisthölzer, in denen die Wildbienen ihre Eier ablegen können
Mit der Schubkarre werden große Mengen Sand zur Fläche für die neu entstehende Wildbienenweide gebracht
Mit der Schubkarre werden große Mengen Sand zur Fläche für die neu entstehende Wildbienenweide gebracht

17 Kinder und Jugendliche aus acht Nationen folgten an einem Sonntag im April der Einladung des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) und dessen Naturschutzjugend (NAJU),  bei einer Wildbienenaktion mit zu helfen. Um das Nahrungsangebot  für die seltenen und wertvollen Wildbienen zu verbessern, legten sie eine neue Wildbienenwiese vor dem Bernd Hofer-Haus in Kleinostheim an. Mit viel Begeisterung bereiteten die Jugendlichen die Fläche für die Blumenwiese vor und brachten dort Sand auf. Zusätzlich schufen die Teilnehmer, welche sich aus Kinder- und Jugendgruppenmitgliedern der NAJU sowie Asylbewerbern und Flüchtlingen zusammensetzten, Nistmöglichkeiten für die einzeln lebenden Wildbienen. Dazu bohrten sie  gemeinsam Insektenhölzer und gestalteten Tonschalen als künftige Brutmöglichkeiten für Wildbienen und Hautflügler wie z.B. die Grabwespe. Dabei zeigten sich alle sehr interessiert an der Biologie der Wildbienen. Das Insektenholz mit den meisten Löchern schuf dabei der aus dem Iran stammende Barbod, der am liebsten die ganze Zeit mit den Bohrmaschinen gearbeitet hätte.

Die aus Syrien stammende Joudy, welche erst seit sieben Monaten in Deutschland ist, überwand dabei die Sprachbarriere um viele Fragen zum Leben der Wildbienen und den Unterschieden zu den Honigbienen zu stellen.

Fachlich betreut wurden sie dabei von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LBV-Umweltstation. Kooperationspartner der Aktion war die FAIA (Freizeitangebote für junge Asylbewerber), welche ehrenamtlich regelmäßig Ausflüge mit den Kindern und Jugendlichen organisiert.

 

Zur Stärkung gab es in der Pause eine vegetarische Wildkräuter-Pizza, die allen schmeckte. Der Eine oder Andere probierte bei dieser Gelegenheit zum ersten Mal Wildkräuter und die Blüten von Löwenzahn und Gänseblümchen und stellte dabei fest, dass diese nicht nur für die Bienen, sondern auch für den Menschen interessant sind.

„Neben der sozialen Einbindung möchten wir als Naturschutzverband den jungen Menschen aus aller Welt den Naturschutzgedanken ein wenig näher bringen, der in den jeweiligen Herkunftsländern oftmals einen sehr untergeordneten Stellenwert hat“, sagt Thomas Staab (Leiter der LBV-Umweltstation in Kleinostheim). Abschließend nahmen alle Kinder und Jugendliche stolz ihre selbst gebauten Insektenhölzer mit, um in ihrem zu Hause bzw. ihrer Gemeinschaftsunterkunft Nistmöglichkeiten zu schaffen.

 

Die Wildbienenaktion war bereits die zweite Kooperationsaktion von FAIA und NAJU. Im letzten Jahr trafen sich die Kinder und Jugendlichen zum ersten Mal im Naturerlebnisgarten Kleinostheim und erforschten dort den Lebensraum Wasser. Damals waren Yasmin (NAJU) und Yasmin (FAIA) schnell gemeinsam unterwegs, und diesmal freuten sie sich über das Wiedersehen und waren während der gesamten Aktion meist gemeinsam anzutreffen.

 

Die Aktion fand im Rahmen des aktuellen Umweltbildungsprojektes „Selbstwertvolle Natur erleben“ statt und wird finanziell unterstützt vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

Wir bedanken uns auch herzlich bei der Firma Löwer für die Pflanzgefäße, beim Reitsportverein Kleinostheim für den Sand und bei Roland Mayer für die leckere Pizza.

 

 

Kreisgruppe Miltenberg eröffnete ihre Greifvogelstation

Nach unzähligen geleisteten ehrenamtlichen Stunden eröffnet die Kreisgruppe Miltenberg des Landesbunds für Vogelschutz (LBV) ihre Greifvogelstation in Klingenberg.

Die Stadt hat hierfür das Gelände der ehemaligen Tonbergwerkes zur Verfügung gestellt. Dort wurden zwischenzeitlich einige Volieren errichtet, in denen bereits seit einiger Zeit kranke und verletzte Greifvögel fachkundig gepflegt werden.

Am Sonntag, den 10.04.2016 wurde die Greifvogelstation unter großer öffentlicher Beteiligung nun offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

 

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Biber-Familiennachmittag in Sulzbach – neue Biberburg entdeckt!

Auch die Fachleute staunten nicht schlecht über eine neue Biberburg am Main.
Fotos: Thomas Staab/LBV
Auch die Fachleute staunten nicht schlecht über eine neue Biberburg am Main.
Fotos: Thomas Staab/LBV
Auch junge Biber-Sympathisanten erlebten einen kurzweiligen Biber-Familiennachmittag...
Auch junge Biber-Sympathisanten erlebten einen kurzweiligen Biber-Familiennachmittag...

Großen Zuspruch erfuhr der Biber-Familiennachmittag zu dem der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und die Naturschutzgruppe Sulzbach ins örtliche Wanderheim eingeladen hatten. Knapp 40 Erwachsene und neun Kindern lauschten Berit Arendt, die in Form einer kurzweiligen Bilder- und Filmpräsentation über den Nager berichtete.

Die Biberbeauftragte aus Habichtsthal gab interessante Zahlen bekannt. So erfuhren die Gäste, dass es etwa 30.000 Biber in Deutschland gibt, 1.200 davon leben in Unterfranken und etwa 80 bei uns am Untermain. Ausgewachsene Tier können bis zu 40 kg schwer und werden und erreichen eine Größe von bis 135 cm. Jetzt im März ist die Paarungszeit der Biber. Nach einer Tragzeit von durchschnittlich 106 Tagen kommen meist zwei bis drei Junge zur Welt. „Die dämmerungs- und nachaktiven Tiere sind reine Vegetarier und ziemlich gefräßig! Eine fünfköpfige Familie fällt etwa 50 Bäume im Jahr“, erklärt die Referentin. Das ist eine Menge Holz – wobei lediglich die Rinde verzehrt wird, die Äste werden zum Bau der Biberburg und zum Stauen von Fließgewässern verwendet.

Damit ist der Biber das einzige Tier, welches seinen Lebensraum selbst gestaltet. Im Zuge dessen finden auch andere Arten wie Libellen, Fische und wirbellose Wassertiere ein neues Zuhause.

Die Führung am Main übernahm Wolfgang Neuberger. Er ist Biber- und Naturschutzbeauftragter des Landkreises Miltenberg und kennt die meisten Reviere der Nager. Anschaulich präsentierte Neuberger seine Präparate und zeigte Utensilien wie „Bibergeil“, abgeknabberte Äste, ein Schädel mit den langen Nagezähnen und ein Biberfell, welches sich die Kinder überziehen konnten. Beim anschließenden Spaziergang entlang des Mainufers wurde dann tatsächlich eine neu angelegte Biberburg entdeckt. Alle Beteiligten waren sichtlich begeistert und würden sich freuen, wenn sie einen Biber „live“ beobachten könnten. „Da muss man aber am Abend gucken“, weiß die knapp vierjährige Fenja, die gut aufgepasst hat.

Auf der Jagd nach Köcherfliegen, Bachflohkrebsen und Co.

Foto: Marcus Bosch/LBV Archiv
Foto: Marcus Bosch/LBV Archiv
Gut besucht: Die Wasseramsel-Exkursion an der Elsava
Gut besucht: Die Wasseramsel-Exkursion an der Elsava
Fotos (2): Thomas Staab/LBV
Fotos (2): Thomas Staab/LBV

Ihr Versprechen einlösen konnten der Landesbund für Vogelschutz (LBV) und das Schullandheim Hobbach: gleich zwei Wasseramseln präsentierten sich den knapp 40 Besuchern bei einer Führung an der Elsava! Als Referenten konnten die beiden Veranstalter Winfried Korn gewinnen. Der Hobbyornithologe ist langjähriges LBV-Mitglied und kennt sich gut aus mit der heimischen Vogelwelt.

Die Teilnehmer der Exkursion mussten nicht weit gehen und so konnte Korn seine vielen Informationen über diesen besonderen Vogel auf einer kleinen Insel auf der Elsava loswerden. So erfuhren die interessierten Gäste, dass die Wasseramsel auf klare, schnellfließende, sauerstoffreiche Gewässer mit kiesigem Grund angewiesen ist. Ihre Nahrung nimmt sie tauchend auf. Dabei nutzt sie die Strömung geschickt aus, welche sie nach unten drückt. Dort dreht der Vogel kleine Steine um und sucht nach Wasserinsekten und deren Larven. Tauchgänge können bis zu 30  Sekunden dauern, fünf bis zehn Sekunden sind allerding die Regel. Ihr Auge ist dabei durch eine soggenannte Nickhaut geschützt.

„Der Wasseramsel geht es mittlerweile wieder besser, nachdem ihr Bestand in den 70er Jahren aufgrund von Gewässerverschmutzung sowie  Kanalisierung und Begradigung von Bächen und der damit verbundenen Strukturverarmung sehr abgenommen hat“, so Korn.

Nachdem die Teilnehmer zwei Wasseramseln ausgiebig beobachten konnten, lud Hermann Bürgin (Leiter des Roland-Eller Ökozentrums Hobbach) in sein Labor ein und stellte in Form eines Kurzfilms ihre Nahrung vor. Als Lieblingsspeise stehen vor allem wirbellose Tierarten wie Köcherfliegenlarven, Bachflohkrebse und die Larven der Steinfliege auf der Speisekarte der Wasseramsel. Diese finden die Vögel in ausreichender Zahl in der Elsava, deren Wasser aufgrund der vorkommenden Insektenarten in die Gewässergüte 2 einzustufen ist.

Spaziergang zu den Eulen

Rauhfußkauz (Foto: Christoph Moning/LBV Archiv)
Rauhfußkauz (Foto: Christoph Moning/LBV Archiv)

 Sulzbach-Soden. Trotz ungünstiger Witterung trafen sich knapp 50 Eulenfreunde zur Dämmerung am Wanderheim in Soden, um mit Michael Herrmann einen Spaziergang zu den Jägern der Nacht zu unternehmen. Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) hatte zu dieser außergewöhnlichen Wanderung eingeladen. Bereits beim Aufstieg zum "Weißbild" begann es leicht zu Regnen. Die Chancen Eulen bei ihren Balzrufen zu hören, sank damit rapide ab! Da blieben auch die Lockrufe des Referenten leider ohne Erfolg. Michael Herrmann, Mitglied im LBV und in der örtlichen Naturschutzgruppe, kennt die Reviere von Rauhfußkauz und dem kleineren Sperlingskauz. Letztere Art ruft nur in einem sehr kurzen Zeitfenster in der Dämmerung, weiß der Eulenfachmann. Während der Regen stärker wurde, erzählte Herrmann Interessantes zur Biologie und Lebensweise dieser Vögel. Geschichten und persönliche Erfahrungen mit verschiedenen Eulenarten machten viele Teilnehmer neugierig.
"Die Gemarkung um Sulzbach und Kleinwallstadt bietet immerhin sieben Eulenarten einen Lebensraum und ist somit ein "Hotspot" in Bayern", weiß Thomas Staab, Mitarbeiter des LBV. Neben der größten Eulenart - dem Uhu, kommt auch die kleinste heimische Eule - der Sperlingskauz vor.
Ganz besonders ins Schwärmen kam Herrmann bei seinen Ausführungen über den Steinkauz. Er besiedelt offene Landschaften und ist bei uns in alten Bäumen von Streuobstwiesen zu finden. Allzu häufig ist der Kobold der Nacht allerdings nicht: der Steinkauz steht in Bayern als "Vom Aussterben bedroht" auf der Roten Liste.
Im Frühjahr soll eine Exkursion zum Steinkauz stattfinden, der in Sulzbach in der Mainaue und im Gebiet um den Breiten Weg lebt.

Biber, Libellen und Eulen im Fokus - Neues Jahresprogramm veröffentlicht!

Programm hier herunterladen (2,1 MB).
Foto: Rosl Rößner
Programm hier herunterladen (2,1 MB).
Foto: Rosl Rößner

Die Umweltstation Naturerlebnisgarten Kleinostheim des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) hat zusammen mit den ehrenamtlich Aktiven der Kreisgruppen Aschaffenburg und Miltenberg wieder ein attraktives Jahresprogramm zusammengestellt. Neben den beliebten „Offenen Gartentüren“, die jeweils mit einer Fachführung (Spinnen, Schmetterlinge, Insekten, Wasser, Kräuter) verbunden sind, finden heuer mehrere Natur-Fotokurse für Jugendlich und Erwachsene statt. Daneben bietet die Kreisgruppe Aschaffenburg einen Einsteigerkurs für Vogelstimmenliebhaber. Im Rahmen von drei Terminen soll interessierten Laien die Möglichkeit geboten werden, die verschiedenen Gesänge unserer heimischen Vögel zu unterscheiden und dadurch die jeweilige Art zu bestimmen.

Des Weiteren stehen ein Pflanzenflohmarkt, eine Eulenwanderung, eine Exkursion zum Feuersalamander, Botanische Führungen, Familienführungen zu unterschiedlichen naturkundlichen Themen, eine Führung zum Biber, ein Obstbaum-Schnittkurs und drei Vorträge (Naturreise durch Costa Rica und Namibia und Einblicke in das Reisch der, Libellen) auf dem Programm.

„Ziel ist es, möglichst viele Menschen die Schönheit unserer Natur näher zu bringen für  Verständnis zu  werben und vor allem junge Leute für die Natur zu begeistern“, sagt Thomas Staab, Leiter der Umweltstation.

Im Februar sind folgende Termine geplant:

Vortrag über Costa Rica von Thomas Staab am 04.02.2016 um 19:00 Uhr im Bernd Hofer-Haus; Eulen-Wanderung mit Michael Herrmann am 19.02.2016 um 17:30 Uhr am Wanderheim Soden; Vortrag zum Vogel des Jahres – der Stieglitz am 25.02.2016 um 19:00 Uhr im Bern Hofer-Haus (Referent: Hermann Bürgin); Führung „Auf den Spuren des Bibers“ mit Thomas Wolf am 28.02.2016 um 10:00 Uhr an der Fischerinsel Stockstadt.

 

Das Veranstaltungsprogramm liegt ab Ende Februar in den Sparkassenfilialen im Raum Aschaffenburg aus und kann beim LBV kostenlos angefordert werden. Zudem besteht dann die Möglichkeit dies als pdf-Datei hier herunterzuladen. ca. 2,1 MB

Winterveranstaltungen

Unser Steinkauz-Maskottchen Fabian erforscht die Spuren im Schnee
Unser Steinkauz-Maskottchen Fabian erforscht die Spuren im Schnee

Auch im Winter bieten wir ein interessantes Veranstaltungsprogramm an. Bei unseren Winterveranstaltungen sind wir draussen unterwegs und dem Leben der Tiere im Winter auf der Spur oder entdecken den winterlichen Naturerlebnisgarten bei einer GPS-Schatzsuche. Wir kommen aber auch zu Ihnen in die Schule bzw. Einrichtung, um uns mit den Wintervögeln oder dem Artenschutz zu beschäftigen, zum Wasser oder dem Strom zu forschen, selbst Schokolade herzustellen oder uns mit einem klimafreundlichen Frühstück zu befassen.

 

Je nach Thema sind die Veranstaltungen für Kindergärten, Grundschulklassen oder auch für weiterführende Schulen geeignet. Es können entsprechende inhaltliche Schwerpunkte gesetzt werden.

 

Das ganze Programm mit weiteren Infos finden Sie hier.

LBV-Jahresbericht 2014/2015

Der aktuelle Jahresbericht des LBV liegt ab sofort vor. Dieser spiegelt unsere bayernweiten Bemühungen in den Bereichen Arten- und Biotopschutz sowie der Umweltbildung.

Hier können Sie diesen interessanten Bericht herunterladen und dann anschauen! (ca. 3,5 MB)

Mit Koffer und Kiste: Kombi-Fortbildung zu Artenschutz und Wasser

Nicht nur die Büroklammer kann auf der Oberflächenspannung schwimmen, auch der Wasserläufer nutzt die dort wirkenden Kräfte
Nicht nur die Büroklammer kann auf der Oberflächenspannung schwimmen, auch der Wasserläufer nutzt die dort wirkenden Kräfte
An der "Wasserbar" wurden Unterschiede zwischen verschiedenen Wassersorten geschmeckt
An der "Wasserbar" wurden Unterschiede zwischen verschiedenen Wassersorten geschmeckt

Am vergangenen Samstag fand in der Umweltstation eine Fortbildung für NAJU-Gruppenleiter/innen und Honorarkräfte der Umweltstation statt. In der zweiteiligen Veranstaltung wurden der WWF-Artenschutzkoffer sowie die Schatzkiste Wasser der Regierung von Unterfranken und ihre jeweiligen Einsatzmöglichkeiten in der Umweltbildung vorgestellt. Im ersten Teil der Fortbildung führte Meike Kempermann die Teilnehmer durch das Artenschutzprogramm "Löwe, Nashorn & Co.", welches die Umweltstation basierend auf dem Artenschutzkoffer entwickelt hat und u. a. für Grundschulklassen anbietet. Der komplexe Themenbereich "Artenschutz" wird hier bei Kreis- und Bewegungsspielen gemeinsam mit den Kindern erarbeitet.

Im zweiten Teil der Fortbildung präsentierte Sabine Michael die Einsatzmöglichkeiten der Schatzkiste Wasser anschaulich und praxisnah. Die Teilnehmer konnten viele der enthaltenen Versuche rund um die Eigenschaften des Wassers selbst ausprobieren. Der Inhalt der Wasserkiste spricht alle Sinne an und so gab es am Ende der Veranstaltung eine Wasser-Blindverkostung, bei der die Anwesenden diverse Wasser probieren konnten und zuordnen mussten.

In der abschließenden Feedback-Runde wurden Vorschläge für neue Einsatzmöglichkeiten von Koffer und Kiste gesammelt und diskutiert. Einige der Ideen werden in die bestehenden Programme einfließen und diese erweitern. So sollen beide Themen u.a. so aufgearbeitet werden, dass sie in Zukunfst als Kindergeburtstag im Naturerlebnisgarten durchgeführt werden können. 

Der WWF-Artenschutzkoffer und die Schatzkiste Wasser können in der Umweltstation ausgeliehen  oder mit dem entsprechenden Programm gebucht werden.

Hochsaison beim Apfelpressen

Schüler der Mozart Schule Obernau sind mit Begeisterung dabei...!
Schüler der Mozart Schule Obernau sind mit Begeisterung dabei...!

Bis Ende Oktober laufen sie noch, die beliebten Apfelsaftaktionen des Landesbundes für Vogelschutz (LBV). Finanziert von der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau und von der Stadt Aschaffenburg konnten über 30 Schulklassen und Kindergartengruppen erleben, wie aus einer regionalen Frucht, ein leckerer und gesunder Saft wird.

Die Streuobstwiesen an der Ludwigsallee, eine bei Obernau oder die im LBV-Naturerlebnisgarten Kleinostheim bieten eine herrliche Kulisse für die Veranstaltungen.

Die Teilnehmer sind aktiv dabei, wenn es darum geht, die Äpfel zu waschen, sie kleinzuschneiden, sie dann durch die Obstmühle zu drehen, um die Maische schließlich mit der Obstpresse zu Saft zu  verarbeiten. Dabei entsteht unter Einsatz vieler Kräfte aus einer regional bedeutsamen Frucht ein köstliches traditionelles und gesundes Getränk.

Dazwischen finden immer wieder kleine Spiele statt. So kommen ein Zauberapfel und ein Apfelpuzzle zum Einsatz: entsprechend eingeschnittene Äpfel sollen von den Schülern wieder richtig zusammengesetzt werden.

Neu im Programm ist die GPS-Schatzsuche auf der Streuobstwiese. Um an die Koordinaten und letztlich ans Ziel zu kommen, müssen die Schüler Aufgaben bewältigen und Fragen richtig beantworten.

 „Für uns als Naturschutzverband ist es wichtig, auf den schwindenden Lebensraum Streuobstwiese mit seiner vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt aufmerksam zu machen. Der Steinkauz - eine kleine Eulenart, die in Bayern ganz oben auf der Roten Liste steht und als „Vom Aussterben bedroht“ gilt  – steht im Mittelpunkt und stellvertretend für andere Arten“, so Thomas Staab von der LBV-Umweltstation Naturerlebnisgarten in Kleinostheim.

Kurzvideo zum Apfelsaftpressen mit der Astrid Lindgren Schule (2014)

Mein grünes Reich

Charlotte Ettlinger hat ihren Kurzfilm über den Naturerlebisgarten Kleinostheim fertig gestellt. Das Ergebnis des 3:30 min langen Portraits sehen Sie  hier

Vielen Dank liebe Charlotte und viele Grüße aus Kleinostheim.

Dienstwechsel beim LBV

von links: Anna-Sophie Schönfeld und Martin Geißler beginnen ihren Dienst beim LBV, während Jan Fischer und Max Beck im Oktober mit dem Studieren anfangen.
von links: Anna-Sophie Schönfeld und Martin Geißler beginnen ihren Dienst beim LBV, während Jan Fischer und Max Beck im Oktober mit dem Studieren anfangen.

Die Klinke in die Hand gaben sich Maximilian Beck mit Jan Fischer und Anna-Sophie Schönfeld mit Martin Geißler.

Die beiden erstgenannten verlassen den Landesbund für Vogelschutz (LBV) und übergeben ihre Schlüssel an ihre Nachfolger.

Anna-Sophie Schönfeld investierte ein Jahr ihres 17 Jahre jungen Lebens, um in der Umweltstation, die der Naturschutzverband in Kleinostheim betreibt, ihren Bundesfreiwilligendienst abzuleisten. Ihr Kollege Martin Geißler bleibt bis Mitte Juni nächsten Jahres.

Dass die Zeit viel zu schnell verging, bestätigten beide bei einer kleinen Abschiedsfeier im Bernd Hofer-Haus.

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Filmteam beim LBV

Ein Kamerateam des WDR besucht den LBV-Naturerlebnisgarten für einen Filmbericht zum Thema Spinnen. Die Dreharbeiten fanden für die Kindersendung „Neuneinhalb“ statt, welche immer samstags um 8:25 Uhr im Ersten zu sehen ist.

Reporter Johannes und die Kinder der Naturschutzjugend interessierten sich sehr für die achtbeinigen Gliederfüßer. Richtige Angst vor den Tieren hatte wohl keiner. Unser Spinnenexperte Michael Herrmann beantwortete geduldig die vielen Fragen und erzählte einiges über die Biologie und Lebensweise unserer heimischen Spinnen.

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Kräuter in Medizin und Küche - Führung im Naturerlebnisgarten

Kräuterschnüffeln im Duftrondell
Kräuterschnüffeln im Duftrondell

Roland Mayer begrüßte seine Gäste mit einem Kräuterstrauß. Er zeigte zu Beginn seiner Kräuterführung im LBV-Naturerlebnisgarten, welche Pflanzen im geweihten Kräuterbüschel Verwendung finden. Zu Maria Himmelfahrt werden die "Würzberren" in der Kirche gesegnet und anschließend in Stall und Speicher gehängt, damit das Vieh nicht erkrankt und der Blitz nicht einschlägt.

Bei einem Rundgang durch die Umweltstation ging dann der Hobbybotaniker und Pflanzenkenner auf einige Wildkräuter ein. Dabei erklärte er, was sich in der Küche aus der Wurzel der Pastinake zubereiten lässt, dass Johanniskraut gegen Depressionen hilft und wie man verschiedene Fingerkräuter unterscheidet und einsetzt.

Im Kräutergarten der Umweltstation bot das Kräuterduftrondell ein willkommener Abschluss. Hier stand vor allem der Geruchsinn der Teilnehmer im Mittelpunkt. Einige Gäste bekamen ihre Nasen gar nicht mehr weg von den verschiedenen aromatischen Minzearten, dem Cola-Strauch oder der Zitronenverbene.

Seinen mitgebrachten Kräuterstrauß schenkte Roland Mayer dem LBV. Er hängt nun im Bernd Hofer-Haus, auf dass kein Blitz einschlagen möge.

Die nächste LBV-Aktion im Rahmen der "Offenen Gartentür" findet am Sonntag, den 06.09.2015 statt. Dann führt um 14:00 Uhr Michael Herrmann zum Thema Spinnen durch den Naturerlebnisgarten.

Offene Gartentür zum Thema Schmetterlinge

An der Schmetterlingswiese zeigten sich die meisten Arten
An der Schmetterlingswiese zeigten sich die meisten Arten

Nachdem im letzten Jahr ein Gewitter und ein Regenschauer den Gästen einen Strich durch die Rechnung gemacht hatten, war es vergangenen Sonntag die starke Sonne, welche die Schmetterlinge abhielt, sich zu zeigen. Dennoch konnte Thomas Staab, Leiter der LBV-Umweltstation knapp 50 Erwachsene und über 20 Kinder zur „Offenen Gartentür“ im LBV-Naturerlebnisgarten in Kleinostheim begrüßen.

Bei einer theoretischen Einführung gab der Referent Michael Herrmann zunächst einen Überblick über die Vielfalt der Schmetterlinge. So kommen auf unserem Planeten etwa 200.000 verschiedene Arten vor, erfuhren die Gäste.

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Die große Welt der kleinen Krabbler

Reinhold Spall zeigt seinen Gästen die Welt der Ameisen
Reinhold Spall zeigt seinen Gästen die Welt der Ameisen

33 Gäste, davon 10 Kinder nahmen an der Führung zum Thema Ameisen teil.

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) öffnete hierzu wieder einmal die Tore des Naturerlebnisgartens in Kleinostheim. Reinhold Spall vom Ameisenhegering Miltenberg erklärte den Teilnehmern die Biologie und Lebensweise der kleinen Krabbeltiere. So bekamen die Gäste einen Einblick über die vorkommenden staatenbildenden Arten, ihren Körperbau und Eigenarten. Selbst Erwachsene staunten, als der Fachmann erläuterte, dass Ameisen insgesamt fünf Augen haben. Mit den drei zusätzlichen Stirnaugen orientieren sich die Insekten in der Landschaft.

Am Ameisenbau der Umweltstation konnten die Besucher der Führung dann einige der Tiere unter 10facher Vergrößerung betrachten. Beim abschließenden Quiz schnellten gleich die Arme hoch! Die Kinder hatten gut aufgepasst und konnten die Fragen mit Bravour beantworten. Jetzt weiß auch der kleine Paul, dass Ameisen ihre Nester gerne auf Baumstümpfe bauen, dass man etwa 450 der Tiere braucht, damit die Wage ein Gramm anzeigt, dass eine Königin 25 Jahre alt werden kann und dass es fünf bis sechs Wochen dauert, bis aus einem Ei eine fertige Ameise wird.

Kurzvideo I

Kurzvideo II

Bei der nächsten „Offene Gartentür“ am Sonntag, den 02.08.  stehen die Schmetterlinge im Focus.

Dann führt um 14:00 Uhr Michael Herrmann durch das Gelände.

Fotos/Vidoes/Text: Thomas Staab (LBV)

Forscherwagen wurde eingeweiht

LBV-Mitarbeiter und ehrenamtlich Aktive bei der Einweihung des Naturerlebnis-Labors
LBV-Mitarbeiter und ehrenamtlich Aktive bei der Einweihung des Naturerlebnis-Labors
So sieht das Naturerlebnis-Labor innen aus
So sieht das Naturerlebnis-Labor innen aus

„Ein kleiner Traum ist wahr geworden“, freut sich Thomas Staab, Leiter der LBV-Umweltstation. Vor zwei Jahren hatte der Naturschutzverband einen großen, alten Bauwagen vom Baugeschäft Aulbach in Aschaffenburg geschenkt bekommen. Bei dem ehrgeizigen Ziel, diesen als Außenlabor für die Umweltstation auszubauen, halfen viele ehrenamtliche Hände mit. Neben den LBV-Aktiven unterstützten Mitarbeiter der Fa. Werkzeug Weber bereits bei der Renovierung tatkräftig das Vorhaben. Mit der Einweihung des neuen Außenlabors erweitert die Umweltstation nun ihr Angebot im Bereich der Umweltbildungsveranstaltungen. „Nun können Schüler und Gruppen im Bauwagen den Geheimnissen der Natur noch näher kommen“, sagt Sabine Michael, zuständig für die Umweltbildung des LBV in Kleinostheim! Ausgestattet mit elf Arbeitsplätzen werden an Stereolupen kleinste Wassertierchen oder Pflanzenteile der Magerwiese unter 60facher Vergrößerung zu gigantischen Monstern bzw. zu Phantasiegebilden.

Am 15. Juli wurde der Forscherwagen unter Teilnahme einiger ehrenamtlicher Helfer, den LBV-Mitarbeitern und den Honorarkräften der Umweltstation eingeweiht und somit seiner Bestimmung übergeben. Thomas Staab bedankte sich bei der Gelegenheit bei allen, die sich beim Umbau finanziell und aktiv beteiligt haben. Demnächst wird noch ein Solarpanel am Bauwagen angebracht, womit der Naturerlebnisgarten zusätzlich bereichert wird.

Text/Fotos: Thomas Staab (LBV)

Unterricht, der richtig Spaß macht....

Schüler der 2a gehen auf die spannende Suche nach Wasserinsekten
Schüler der 2a gehen auf die spannende Suche nach Wasserinsekten

„Bis zu Beginn der Sommerferien haben mehr als 700 Kinder an den Entdeckeraktionen in der Kahl teilgenommen“, freut sich Jennifer Jungwirth, Schulreferentin der Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau.

Im Rahmen des Schulklassenprogrammes der Landesgartenschau in  Alzenau fanden insgesamt 31 Aktionen auf dem Gelände des Energieparks statt. Finanziert werden die Veranstaltungen von der Sparkasse. Mitarbeiter der Umweltstation Naturerlebnisgarten Kleinostheim des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) gehen seit Anfang Juni mit Schülern aus der Region auf die spannende Suche nach Wassertieren der Kahl. Dabei gingen bisher neben Köcherfliegenlarven und Bachflohkrebsen auch Dreiecksstrudelwürmer, Rollegel und kleine Fische ins Netz der Kescher. „Diese Tierarten weißen auf ein Gewässer mit einer guten organischen Belastung hin“, erklärt Dipl. Biologin Sabine Michael vom LBV, welche die Schulaktionen leitet.

Max Beck und Jan Fischer, beide derzeit Bundesfreiwillige bei dem Naturschutzverband, haben auch schon Wasserskorpione gefangen und eine alte Handtasche aus der Kahl geborgen!

Dass diese Art von Unterricht in freier Natur nicht nur lehrreich ist, sondern auch sehr viel Spaß macht, ist den Kindern der 2a aus der Kahldaha-Schule anzusehen! Neben dem Forscherdrang gibt es regelrechte Wettbewerbe unter den Schülern: wer fängt die meisten Tiere oder wer erwischt die seltsamsten Arten.

Die Sparkasse Aschaffenburg-Alzenau finanziert auch andere Aktionen im Umweltunterricht. Gleich nach den Schulferien beginnt die Apfelpress-Saison, für die sich Schulklassen bereits jetzt beim LBV anmelden können.

Text/Foto/Video: Thomas Staab (LBV)

Kurzvideo: Schüler der Kaldaha-Schule bei der Suche nach Wasserinsekten in der Kahl

Heiße Libellenexkursion im Naturerlebnisgarten

Interessierte Gäste lauschen den Ausführungen von Günter Farka
Interessierte Gäste lauschen den Ausführungen von Günter Farka

Am heißesten Tag des Jahres waren die Bedingungen für eine Libellenexkursion nicht gerade ideal.
Dennoch trafen sich sieben Erwachsene und zwei Kinder im LBV-Naturerlebnisgarten und gingen gemeinsam mit Libellenfachmann Günter Farka auf Entdeckungsreise. Sichtlich wohl fühlten sich bei der tropischen Hitze nur die Feuerlibellen, welche zahlreich umherflogen und sogar um die besten Plätze im Schilfgürtel wetteiferten. "Sie sind an die hohen Temperaturen gut angepasst, denn ihr Hauptverbreitungsgebiet liegt im östlichen Mittelmeerraum und dem nördlichen Afrika", erklärt der Referent. Unter den sogenannten Großlibellen waren lediglich Große und Kleine Königslibelle unterwegs. Enige Teilnehmer hätten sicherlich gerne die Rollen getauscht, als sie  eine Königslibelle beobachten konnten, die sich ins Wasser stürzte um ein erfrischendes Bad zu nehmen. Gut belebt war die Wasseroberfläche mit ihrer ausgeprägten Schwimmblattvegetation. Libellenarten, die sich diesen Lebensraum auserkoren haben,  waren daher am häufigsten zu beobachten. Unter ihnen das Kleine und Große Granatauge, das Saphirauge, auch als Pokaljungfer bekannt. Hin und wieder gesellten sich Becher-Azurjungfer und eine Große Pechlibelle hinzu. Der 6-jährige Hendrik war kaum zu bremsen und bemerkte nebenbei: „Dass Libellen nicht stechen können, habe ich nicht gewusst“!

Die nächste Aktion im LBV-Naturerlebnisgarten findet am Sonntag, den 19.07.2015 statt. Dann bietet Hermann Bürgin einen Exkurs in die Welt der Schaben und Schrecken. Beginn ist wieder um 14:00 Uhr.

 

Text: Günter Farka/Thomas Staab

Bilder: Günter Farka

Neuer Besucherrekord im Naturerlebnisgarten

Kunst mit der Motorsäge
Kunst mit der Motorsäge
Auch Kuchenbäcker sind Künstler - Bürgermeister Neßwald und der LBV-Vorsitzender Dr. Schäffer mit Tochter Anna schneiden eine Eisvogel-Torte an
Auch Kuchenbäcker sind Künstler - Bürgermeister Neßwald und der LBV-Vorsitzender Dr. Schäffer mit Tochter Anna schneiden eine Eisvogel-Torte an
Der LBV-Vorsitzenden Dr. Schäffer eröffnete die Kunstausstellung
Der LBV-Vorsitzenden Dr. Schäffer eröffnete die Kunstausstellung

Der Landesbund für Vogelschutz (LBV) hatte zur Aktion Kunst und Natur eingeladen. Neben 30 Künstlern aus der Region kamen über 2.500 Gäste. Veranstalter und Aussteller zeigten überwältigt von dem Ansturm der Interessierten.

Anlass für den Aktionstag sind gleich zwei Jubiläen, die der Naturschutzverband in diesem Jahr feiert. Zum einen betreibt der LBV in Kleinostheim seit 20 Jahren sehr erfolgreich eine anerkannte Umweltstation, zum anderen kann der Verband dort auf 30 Jahre Erfahrung mit Umweltbildung zurückblicken.

Eröffnet wurde die Ausstellung von Vizeregierungspräsident, Dr. Metschke, Landrat Dr. Reuter, Bürgermeister Neßwald und dem 1. Vorsitzenden des LBV, Dr. Norbert Schäffer, der extra aus Hilpoltstein anreiste. Bei einem anschließenden Rundgang staunten die Gäste über die Vielfalt der Aussteller und ihrer Kunstwerke, welche nahezu perfekt in die Landschaft des Naturerlebnisgartens eingebettet waren. Selbst das Seeufer und die offene Wasserfläche wurden in die Szenerie eingebunden. Neben Motorsägenschnitzer, Steinmetz, Schreiner, Weidenflechter, Kunstschmied und einem Puppentheater, gab es einige tolle Mitmachaktionen für die ganze Familie. Die Naturschutzjugend (NAJU) bot einen Bastelstand. Gleich daneben ein Pavillon bei dem man eine Klangschalen-Therapie austesten konnte. „Mit allen Sinnen die Natur erleben“ ist ein Motto des LBV, erklärt Richard Kalkbrenner, Vorsitzender der LBV-Kreisgruppe Aschaffenburg.

„Das Wetter war die halbe Miete, das Ambiente unseres Naturerlebnisgartens und die vielfältigen Kunstwerke die andere Hälfte“, zog Thomas Staab, Leiter der Umweltstation Naturerlebnisgarten in Kleinostheim Bilanz. In einem Punkt sind sich alle einig: in ein paar Jahren soll es wieder eine Kunst und Natur-Aktion im Naturerlebnisgarten geben!

Weitere Bilder von Claus Fries...

Weitere Bilder von Thomas Staab...

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Unser Jahresprogramm 2016

In unserem Jahresprogramm bieten wir wieder attraktive Führungen und Aktionen.

 

 

 

 

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